01.01.2021 bis 31.12.2022
Mit Mitteln aus dem Förderprogramm „HWT Energie und Klimaschutz“ der EKSH wird untersucht, wie Wärmepumpen verstärkt zur Warmwasserbereitung in sanierten Bestandswohnblöcken eingesetzt werden können. Dies scheitert oft an hygienischen Vorgaben, die sehr hohe Wassertemperaturen zur thermischen Desinfektion verlangen, obwohl z.B. zum Duschen nur höchstens 40°C benötigt werden. Mit den Partnern wird eine Methode validiert, um das Auftrittsrisiko des Trinkwasserkeims Legionella zu prognostizieren. Es kann dann festgestellt werden, ob hygienisches Warmwasser in diesem Gebäude auch bei niedrigeren Temperaturen z. B. mittels einer Ultrafiltrationsanlage bereitet werden kann. Die Methode soll so energetische Sanierungen vor Maßnahmenbeginn absichern.
Das übergeordnete Ziel ist eine erhebliche Einsparungen beim Wärmebedarf und die Deckung des Wärmebedarfs durch strombetriebene Wärmepumpen. Die Gruppe „Energiewenderecht“ untersucht begleitend, inwieweit der bestehende Rechtsrahmen solche Konzepte fördert bzw. hemmt und leitet ggf. rechtspolitische Forderungen ab.
Das Projekt wurde beim Future Energies Science Match vorgestellt (ab 5:06:16 h).
Das Projekt wurde beim Future Energies Science Match vorgestellt (ab 5:06:16 h).