01.04.2025 bis 31.03.2027
Die Transformation des Energiesystems ist geprägt durch den zunehmenden Einsatz dezentraler Erzeugungsanlagen aus Erneuerbaren und deren stark schwankende Leistungseinspeisung in das öffentliche elektrische Netz. Dieser Transformationsprozess stellt besonders hohe Anforderungen an die bedarfsgerechte Netzplanung, die Auslegung, den Bau und den zuverlässigen Betrieb des Netzes.
Das Projekt wird durch die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH gefördert.
Ziel des Projektes ist die Analyse der Netzsituationen im Hochspannungsnetz Schleswig-Holsteins nach einem großflächigen Rollout des Auslastungsmonitorings zur Beurteilung der Auswirkungen auf die Netzstabilität mit einer entsprechenden Risikobewertung. Kritische Netzkonstellationen sind zu identifizieren, geeignet zu beschreiben, zu systematisieren und zu untersuchen. Es sind geeignete Maßnahmen und Lösungsmöglichkeiten zur Vermeidung der als wesentlich bewerteten Risiken zu entwerfen und deren Wirksamkeit mit Hilfe der Simulation nachzuweisen. Das Projekt soll zeigen, inwieweit die Lösungen auf andere Spannungsebenen, andere Netzabschnitte und weitere Netzbetreiber in Schleswig-Holstein übertragen werden können.