MVDC-Opt

Einsatz von MVDC-Kurzkupplungen zur optimierten Nutzung der vorhandenen Netzinfrastruktur

bis 31.12.2023

Abgeschlossen
Netzintegration
Netzintegration

Projektbeschreibung

Stromverteilnetze sind gekennzeichnet durch erzeuger- und verbraucherdominierte Teilnetze sowie Teilnetze mit ständig wechselnden Leistungsflussrichtungen, die zwar lokal benachbart aber elektrisch unverbunden sind. Dadurch werden z. T. in einem Teilnetz Windenergieanlagen abgeschaltet, um eine Netzüberlastung zu verhindern, während die Verbrauchs- oder Speicheranlagen in einem benachbarten Teilnetz diese Überschussleistung ganz oder teilweise aufnehmen könnten.

Um die Abschaltung von Erneuerbaren zu vermeiden, die vorhandene Netzinfrastruktur optimal zu nutzen und den Ausbau der Netzinfrastruktur bei neu zu installierenden Erzeugern, Verbrauchern, Energiespeichern und Power-to-X-Anlagen wie Elektrolyseuren auf ein verträgliches Maß zu begrenzen, können sogenannte Mittelspannungs - Gleichstrom - Kurzkupplungen, (engl.: Medium-Voltage-Direct-Current-coupling, MVDC) eingesetzt werden.

Im Projekt werden in Kooperation mit Netzbetreibern typische Netztopologien der Mittelspannungsebene identifiziert, beschrieben und systematisiert. Mit Hilfe einer Simulation wird untersucht, für welche Szenarien und Randbedingungen eine MVDC-Kurzkupplung sinnvoll ist.

Offenen Fragen für den Einsatz werden aufgezeigt und Lösungshinweise entwickelt, auf Basis derer die Netzbetreiber in ihre Netzplanung einsteigen können. Neben den technischen Eigenschaften wird der Rechtsrahmen untersucht. Die synchronisierte Weiterentwicklung der technischen Eigenschaften und des Rechtsrahmens eröffnet neue Potentiale beim Umbau der Stromversorgung.

Projektergebnisse

Projektpartner

Fördermittelgeber

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