01.01.2019 bis 31.12.2022
Korrosion und Belagbildung sind bedeutende Störfaktoren für die effiziente Betriebsweise von Gebäudeheiz- und Kühlanlagen. Neben der Planung sind vor allem die Befüllung mit dem richtigen Füllwasser und die wasserchemischen Prozesse während der mehrmonatigen Einlaufphase der Anlagen entscheidend dafür, ob die Systeme dauerhaft effizient laufen.
Im Projekt werden - speziell für die sensible Inbetriebnahmephase - moderne Werkzeuge für ein zuverlässiges Korrosions-Monitoring erprobt und weiterentwickelt. Dazu zählt ein neu entwickeltes internetgestütztes Sensorsystem (FeQuan) in Verbindung mit der speziell erweiterten Gebäudeperformancesoftware der Projektpartnerin Synavision GmbH. Im Konsortium beteiligen sich weiterhin das Steinbeis Innovationszentrum energie+ und die ELOdrive GmbH. Ziel ist eine Begleitung der Inbetriebnahme der Gebäudeheiz- und Kühlkreisläufe von der Planung, über den Bau, die Umsetzung und die spätere Nutzung. Insgesamt werden neun Gebäudeheiz- und Kühlkreisläufe in vier Neubauten im Bundesgebiet hinsichtlich Korrosionsvorgängen untersucht.
Das Projekt wird auf Grundlage des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und ist dem Forschungsschwerpunkt Energieoptimiertes Bauen (EnOB) der Forschungsinitiative Energiewendebauen zugeordnet.
Förderkennzeichen 03ET1647A